Grundlegende Mnemotechniken

Die Basis der wichtigsten Mnemotechniken gehen auf die Griechen und Römer zurück, bei denen das Gedächtnis einen hohen Stellenwert hatte, denn es wurde der Schrift misstraut, wobei etwa Sokrates davon überzeugt war, dass das Niederschreiben das Vergessen fördert, weil man sich dabei nicht mehr auf sein eigenes Gedächtnis verlässt.

Die Grundpfeiler der antiken Mnemotechniken sind die Loci-Technik in Form des Gedächtnispalasts und die Emotionalisierung der Inhalte. Emotionen eignen sich hervorragend, um Informationen damit zu verknüpfen. Beim Gedächtnispalast erzählt man anhand der Struktur eines imaginären Raumes eine Geschichte, wobei Wissen wird mit Gegenständen im Raum verknüpft wird. Natürlich sollten die Räume eines Gedächtnispalastes thematisch zum abzusichernden Wissen passen.

Literatur
Stangl, Werner (2006). Mnemotechnik (S. 89-100). In Mandl, H. & Friedrich, F. (Hrsg.), Handbuch Lernstrategien. Göttingen: Hogrefe.