Richtige Prüfungsvorbereitung

Je näher ein Prüfungstermin rückt, desto stärker steigt die innere Anspannung, denn man hat noch längst nicht alle relevanten Bücher gelesen und das schon Gelernte droht schon wieder in Vergessenheit zu geraten. Wenn die Prüfungstermine noch in weiter Ferne liegen, gilt für viele StudentInnen der Grundsatz des Aufschieben. Doch sobald man mit der Prüfungsvorbereitung startet, rächt sich diese unbekümmerte Einstellung, denn im Lauf eines Semester sammelt sich eine ganze Menge Lernstoff an. Um den Überblick zu bewahren, helfen einige einfache Maßnahmen. So empfiehlt es sich, unmittelbar nach einer Vorlesung das Unterrichtsmaterial aufzuarbeiten. Dazu eignet sich eine Mindmap: Man schreibt das Hauptthema in die Mitte eines Blattes Papier und gruppiert um dieses herum alle Ideen und Inhalte, die einem dazu einfallen. Zum Schluss vergleicht man diese Gedächtniskarte mit seinen Unterrichtsnotizen und ergänzt gegebenenfalls noch fehlende Punkte. Man sollte das Erlernte auch in eigenen Worten zusammenfassen oder das Wichtigste auf Karteikarten notieren, und um sich später lästiges Suchen nach Material zu ersparen, sollte man die Unterlagen mit Datum versehen und in einem Ordner abheften oder in einem Karteikasten sammeln.

Wenn man bei inhaltlichen Verständnisschwierigkeiten sofort nachhakt und sie nicht auf die lange Bank schiebt, erleichtert das die Prüfungsvorbereitung zusätzlich. Manchmal reicht schon eine Recherche im Internet oder ein Gespräch mit Kommilitonen aus, doch im Zweifel sollte man sich nicht scheuen, den Rat des Lehrenden einzuholen, wobei hinzukommt dass er Nachfragen als Ausdruck von Interesse deutet.

Konzentriertes Arbeiten gelingt am besten in einer ablenkungsfreien Umgebung, denn wenn das Gehirn angeschaltet ist, sollten Mobiltelefon und Fernseher abgeschaltet sein. Wer sich bewusst macht, dass eine nicht bestandene Prüfung wesentlich folgenschwerer ist als ein paar Stunden ohne Handy, dem dürfte der vorübergehende Verzicht auf die Erreichbarkeit leichter fallen. Um Störfaktoren zu entgehen, bietet sich auch Arbeiten in der Universitätsbibliothek an, denn möglicherweise ist dieser Ort motivationsfördernd, wenn man sich unter Leidensgenossen befindet.

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